USA: 15.000 $ Kaution für Einreisende aus 50 Ländern
Die Vereinigten Staaten planen die Einführung einer drastischen neuen Regelung für Reisende aus Dutzenden von Ländern. Ab dem 28. Dezember 2020 soll von Besuchern aus 50 ausgewählten Nationen eine Kaution von bis zu 15.000 US-Dollar verlangt werden, um die Einhaltung der Visa-Bestimmungen und die fristgerechte Ausreise zu gewährleisten. Diese Maßnahme, ursprünglich als Pilotprogramm angekündigt, zielt darauf ab, die Zahl der sogenannten „Overstayer“ zu reduzieren – Personen, die nach Ablauf ihres Visums im Land bleiben. Betroffen sind vor allem afrikanische und einige asiatische Länder, die eine hohe Rate an Überziehungen der Aufenthaltsgenehmigung aufweisen. Kritiker äußern Bedenken hinsichtlich der Diskriminierung und der praktischen Umsetzbarkeit, da die hohe Summe Reisen für viele unerschwinglich machen könnte. Die Regelung stellt eine signifikante Hürde für den internationalen Reiseverkehr dar und könnte weitreichende diplomatische und wirtschaftliche Folgen haben, insbesondere in den betroffenen Regionen. Reisende aus diesen Ländern müssen sich auf erhebliche finanzielle Anforderungen einstellen, bevor sie überhaupt einen Fuß auf US-amerikanischen Boden setzen können.